Auch, wer sich als Ausländer in Deutschland aufhält, benötigt eine Krankenversicherung. Dabei kann es sich um eine private oder eine gesetzliche Versicherung handeln, allerdings nehmen gerade die privaten Versicherungen nicht immer auch Ausländer auf. Wer sich hingegen nicht krankenversichern lassen möchte, muss im Falle der Inanspruchnahme ärztlicher Leistungen diese aus eigener Tasche bezahlen, was nicht immer ganz günstig sein dürfte. Doch wie kommt der Ausländer nun an die Krankenversicherung? Er muss zuerst einmal eine gültige Aufenthaltserlaubnis nachweisen können, die auch noch mindestens drei Monate gültig sein muss. Einige Versicherer verlangen sogar eine Aufenthaltserlaubnis mit sechsmonatiger Gültigkeit als Mindestmaß. Teilweise ist es damit schon möglich, sich krankenversichern zu lassen, allerdings müssen dann die gesamten Beiträge allein aufgebracht werden. Die meisten Versicherer verlangen aber den Nachweis einer Beschäftigung. In der Regel ist es nämlich so, dass ohne Anstellung keine Aufenthaltsbescheinigung ausgestellt wird, zumindest ein Bescheid des zukünftigen Arbeitgebers über die Absicht der Vertragsunterzeichnung muss gegeben sein. Liegt beides vor, so kann sich der Ausländer ganz normal versichern lassen, wobei er die Wahl hat zwischen den üblichen Krankenversicherungen. Es ist sogar möglich, die Kinder in die Familienversicherung mit aufzunehmen, die Konditionen der Versicherungen unterscheiden sich im Allgemeinen nicht von den Konditionen, die für deutsche Bürger angeboten werden.
Dass private Krankenversicherungen ungern Ausländer aufnehmen, liegt in erster Linie daran, dass sie sich selbst gern rundum absichern wollen. Das bedeutet, sie wollen teilweise keine Mitglieder, die vielleicht nur ein Jahr lang als zahlende Mitglieder zu verzeichnen sind, in dieser Zeit Leistungen in Anspruch nehmen und dann als Zahler wegfallen. Die gesamte private Krankenversicherung ist so aufgebaut, dass nach den Leistungen, die erbracht werden müssen, die allgemeinen Beiträge zumindest für den Basistarif berechnet werden. Werden nun mehr Leistungen fällig, die Einnahmen brechen aber wieder weg, so rechnet sich diese Versicherung nicht mehr und die übrigen Mitglieder müssten mit höheren Beiträgen rechnen, wofür sie eigentlich gar nichts können. Daher sagen private Anbieter teilweise, Ausländer bis zu einer bestimmten Aufenthaltszeit in Deutschland werden gar nicht erst aufgenommen.
Im Januar 1995 wurde in Deutschland die Pflegeversicherung als fünfte Säule der Sozialversicherung eingeführt. Sie soll Pflegebedürftigen bei der stationären und häuslichen Pflege Unterstützung gewähren. Die Leistungen der gesetzlichen wie auch privaten Pflegeversicherung decken jedoch meist nur einen Teil der Kosten, welche im Pflegefall auf die Betroffenen und ihre Angehörigen zukommen können. Besonders in der Pflegestufe III sind diese Kosten enorm und die Differenz zur Leistung der Pflegekasse allein durch die Altersrente der Pflegebedürftigen in den meisten Fällen nicht zu überbrücken. In der Folge müssen das Privatvermögen aufgebraucht und Verwandte finanziell belastet werden, so das Flair Fem Magazin. Zum vollständigen oder teilweisen Schließen der entstehenden Versorgungslücke besteht deshalb die Möglichkeit, bei Krankenkassen oder Versicherungsunternehmen eine Zusatzpflegeversicherung abzuschließen. Diese gibt es in den Formen einer Pflegerentenversicherung, einer Pflegetagegeldversicherung und einer Pflegekostenversicherung.
Die Angebote hierfür sind so vielfältig wie die Anbieter selbst; wie bei allen Versicherungen gilt es, die Tarife miteinander zu vergleichen und auf die eigenen Bedürfnisse abzustimmen. So bieten die meisten Versicherungen wie z.B. die HUK Coburg, die DEVK oder die Allianz eine Pflegetagegeldversicherung an, d.h. sie zahlen unabhängig von den tatsächlich entstehenden Pflegekosten einen pauschalen Betrag pro Pflegetag. Das kann ein Vor-, aber auch ein Nachteil sein, je nach Höhe der Kosten. Die Pflegerentenversicherung, z.B. bei der Generali erhältlich, ähnelt einer Lebensversicherung und zahlt im Pflegefall ebenfalls nur einen kostenunabhängigen Festbetrag aus. Die nach Vorleistung der gesetzlichen Pflegeversicherung noch offenen tatsächlichen Pflegekosten übernimmt hingegen ganz oder teilweise die Pflegekostenversicherung, sie wird u.a. von der Gothaer Versicherung angeboten. Hierbei ist jedoch stets ein Nachweis über die entstandenen Kosten zu führen. Zusätzlich ist bei fas t allen Versicherungen die Auswahl möglich, ab welcher Pflegestufe die Leistungen gezahlt werden sollen, was sich natürlich in der Höhe des Beitrages niederschlägt.
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Bei der Bayrischen Beamtenkrankenkasse handelt es sich um eine Krankenversicherung für Beamte, Angestellte, Arbeiter, Selbständige und Freiberufler, die bei der Versicherungskammer in Bayern angegliedert ist. Heute bietet sie auch Zusatzversicherungen für gesetzlich Krankenversicherte an.
Unterschiedliche Tarife bieten in der Vollversicherung verschiedene Leistungen im Krankheitsfall an. So beläuft sich die Höhe der Leistungen und Kosten im Tarif „Grundschutz“ in der üblichen Höhe der gesetzlichen Krankenversicherungen.
Versicherte (auch gesetzlich Versicherte), die zusätzlichen Schutz in Form von Zusatzversicherungen in Anspruch nehmen möchten, bezahlen dementsprechende höhere Tarife. Gängige Tarifunterschiede ergeben sich u.a. aus: Erstattung der Kosten bei Zahnersatz oder -behandlung; Krankenhausaufenthalt im Einbett- oder Zweibettzimmer; Chefarztbehandlung; Krankenhaustagegeld; Behandlung durch Heilpraktiker oder Psychotherapie; Erstattung bei Brillen und Kontaktlinsen. Auch wenn einige dieser gesonderten Tarife in den letzten Jahren überdurchschnittlich erhöht worden sind, so kann die Bayrische Beamtenkrankenkasse grundsätzlich auf ein günstiges Preis-Leistungsverhältnis im Bereich Zusatzversicherungen verweisen. Ursache dafür ist die enge Zusammenarbeit mit der AOK BAYERN und den LANDWIRTSCHAFTLICHEN KRANKENKASSEN BAYERN.
Auf überdurchschnittliche Erhöhung bei Zusatzversicherungen reagierte die Bayrische Beamtenkrankenkasse mit der Einführung von sogenannten „Compact-Tarifen“. Grundsätzlich zeichnen sich die „Compact-Tarife“ durch Beitragsstabilität aus. Einige dieser „Compact-Tarife“ wurden in den letzten Jahren gesenkt. Um in den Vorteil eines „Compact-Tarifes“ zu kommen, muss sich der Versicherungsnehmer einem umfangreichen Gesundheitsscheck unterziehen. Die Gesundheitsdaten werden genau überprüft. Dies bedeutet, dass chronisch Kranken in seltenen Fällen den Vorteil eines „Compact-Tarifes“ erhalten.
Siehe auch:
Während die Gesundheitsreform die Beiträge zu gesetzlichen Kassen weitgehend gleichgeschaltet hat (vgl. Gesundheitsfond), sieht es bei der privaten Krankenversicherung immer noch spannend aus. Beachtliche monatliche Einsparungen bei der Krankenversicherung können sich für Personen ergeben, die privat über eine PKV krankenversichert sind oder werden wollen.
Nicht jedes PKV Angebot ist wirklich auf die persönlichen Anforderungen zugeschnitten. Bei der Auswahl eines passenden Anbieters sollte man das Augenmerk vor allem auf die Leistungen legen, die im Krankheitsfall gezahlt werden. Gerade der Bereich des Krankenhaustagegeldes ist für Selbständige und Freiberufler besonders wichtig, wenn die eigene Arbeitskraft für mehrere Wochen oder Monate ausfällt. Mit einem Krankenversicherung Vergleich können gesetzlich und privat Versicherte nicht nur Monatsbeiträge einsparen, sondern ebenfalls bessere Leistungen erhalten. Das ist ganz ähnlich mit einem DSL Anbieter Vergleich - nicht nur die Preise variieren zwischen 1&1 DSL, Arcor DSL oder z.B. Versatel DSL Anschluss - nein auch die Leistungen differieren in einigen relevanten Details. Letzlich lohnt das Preise vergleichen fast bei allen Produkten und Dienstleistungen, nicht nur bei der privaten Krankenkasse.
Der Begriff der Zusatzversicherung wird heute vor allem im Bereich der gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen für erweiternde Leistungen verwendet. Durch die Reformen der gesetzlichen Krankenversicherung wurde der Leistungsumfang sehr eingeschränkt. Zusatzversicherungen, die im Bereich der ambulanten, zahnärztlichen und stationären Versorgung angeboten werden, heben das Niveau der Versorgung auf das einer Privatversicherung. Sie werden als Einzel- und Paketprodukte angeboten. Der Leistungsumfang ist unterschiedlich und wird ausschließlich von den Versicherungsgesellschaften bestimmt. Sehr gute Tarife versichern zusätzlich Sehhilfen, Implantate, Pflegezusatz oder alternativ-medizinische Behandlungen (Heilpraktiker).
Die Höhe der Beiträge richtet sich nach dem Umfang der Zusatzversicherung, dem Eintrittsalter, Geschlecht und dem Gesundheitszustand des Antragstellers. Einige Tarife sind an die Mitgliedschaft in einer der gesetzlichen Krankenversicherungen gebunden.
Zu den weiteren Zusatzversicherungen im Bereich KV gehören die Tagegelder, die als Krankenhaustagegeld, Pflege- und Krankentagegeld angeboten werden. Tagegelder sind besonders für privat krankenversicherte Personen wichtig, da ein Ausfall durch Krankheit einen erheblichen finanziellen Verlust bedeuten kann.
Eine wichtige Zusatzversicherung für Reisende ist die Auslandskrankenversicherung, die bei Erkrankungen oder Unfällen im Ausland leistet. Sie ist unabhängig von einer Krankenversicherung und kann nach Bedarf auch kurzfristig abgeschlossen werden. Die Beiträge sind niedrig. Zu beachten ist sind Gültigkeit (Areale) und Leistungen des gewählten Tarifs.
Im Bereich der Personenversicherungen spielt die Berufsunfähigkeit eine zentrale Rolle. Die Absicherung der Arbeitskraft kann durch eine eigenständige Berufsunfähigkeit (BU) oder eine Zusatzversicherung (BUZ) erfolgen. Die BUZ wird in der Regel in einen Lebens- oder Rentenversicherungsvertrag eingeschlossen. Dabei sind dessen Bedingungen im Vorfeld zu beachten (z.B. Dynamik oder Beitragsfreistellungen bei eintretender BU).
Es kann auch eine Unfallzusatzversicherung (UZV) vereinbart werden. Sie leistet bei Unfalltod eine zusätzlich vereinbarte Summe, die zusammen mit der Todesfallsumme der Lebens/Rentenversicherung ausgezahlt wird.
Alle abhängig Beschäftigten, die im Jahr 2008 mehr als 48150 € brutto verdienen und die übrigen Bürger dürfen ihrer Krankenversicherung frei wählen. Sie können sich damit auch für eine PKV entscheiden.
Das Leistungsspektrum in den PKV ist wesentlich umfangreicher und vielfältiger als in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Durch die andere Beitragserhebung können Besserverdienende in der PKV auch Beiträge sparen.
Ein Privatpatient bestimmt beim Vertragsabschluß, welche Leistungen er von seiner PKV haben möchte. Er kann sich zwischen Basisversorgung, ähnlich der GKV, oder Sonderbehandlungen und alternativen Behandlungsmethoden, mit und ohne Zuzahlungen, entscheiden. Auch der Abschluss von Krankentagegeld ist in der PKV möglich.
Die Beitragshöhe jeder PKV richtet sich nach dem Alter bei Vertragsabschluß, dem Geschlecht, eventuellen gesundheitlichen Risiken, den gewünschten Versicherungsleistungen und den Versicherungsbedingungen des Anbieters.
Eine beitragsfreie Mitversicherung wie in der GKV gibt es in keiner PKV. Jeder Versicherungsnehmer muss einen eigenen Vertrag abschließen und Beiträge zahlen.
Bei der Auswahl der PKV ist auch wichtig, wie hoch die Beitragsrückstellungen für das Alter sind. Damit kann starken Erhöhungen im Alter vorgebeugt werden.
Der Wechsel zwischen den PKV ist bei Einhaltung der Kündigungsfristen bis 55 Jahre möglich, jedoch wenig sinnvoll, weil durch das höhere Alter und eventuelle gesundheitliche Probleme der Beitrag fast immer höher wird.
Ein Wechsel von der PKV zur GKV ist nur noch bei Statuswechsel (arbeitslos) möglich. Bei finanziellen Problemen kann der Versicherungsnehmer nur noch in den Basistarif seiner PKV wechseln. Er erhält dann ähnliche Leistungen wie ein Kassenpatient.
Bei gleichen Ausgangsdaten und Bedingungen kann der Beitrag bei jeder PKV unterschiedlich hoch sein. Hier ist vor der vertraglichen Bindung ein Vergleich unbedingt zu empfehlen.
Augenlaserbehandlungen werden in Deutschland in der Regel nicht durch gesetzliche Krankenkassen erstattet. Dies liegt darin begründet, dass die Bundesärztekammer refraktär chirurgische Operationen als Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) eingeordnet hat. Die Argumentation dieser Einordnung liegt der Tatsache zu Grunde, dass mit Sehhilfen wie Kontaktlinsen und Brillen kostengünstigere Mittel als die Augenlasertherapie vorliegen.
Ist der Patient Mitglied in einer privaten Krankenkasse, besteht eine kleine Chance eine Kostenübernahme. In manchen Fällen besteht diese jedoch nur, wenn durch den Versicherungsnehmer optionale Zusatzversicherungen abgeschlossen werden. Dies ist abhängig von dem Versicherungspaket der jeweiligen Versicherung. Ferner findet bei Privatversicherungen oft nur eine Teilübernahme statt, die sich auch nach der gewählten Behandlungsmethode richtet. Es sollte daher vor einer geplanten Behandlung Kontakt mit der entsprechenden Versicherungsgesellschaft aufgenommen werden.
Die Kosten für eine Augenlaserbehandlung können je nach Anbieter variieren, wobei in Deutschland mit einem Mindestpreis von 1000 € pro Auge zu rechnen ist. Diese Summe umfasst die Augenlaserbehandlung, sowie ein Beratungsgespräch und die postoperative Nachsorge. Ferner richten sich die Kosten nach dem Korrekturbereich und der gewünschten Behandlungsmethode. Die normale LASIK- Behandlung ist dabei die kostengünstigere Behandlungsform. Bei der Femto-LASIK beginnt die Preisspanne in der Regel bei ca. 2000 €, während eine klassische Lasik bereits für ab 980 EUR je Auge z.B. bei EuroEyes erhältlich ist.
Eine Krankenversicherungsanalyse kann einem dabei helfen, für seine persönlichen Lebensumstände die passende Krankenversicherung zu finden. Prinzipiell gibt es die Wahl zwischen dem gesetzlichen und dem privaten Versicherungssystem. Die Krankenversicherungsanalyse hilft einem dabei, die jeweiligen Anforderungen abzuklären, welche für einen Beitritt erforderlich sind.
Etwa 90 Prozent aller Menschen in Deutschland, sind in der gesetzlichen Krankenkasse versichert. Zwar haben sich die Versicherungen in den letzten Jahren durch Unterschiede in ihren Beitragssätzen unterschieden, dies wird sich aber im Zuge des Gesundheitfond ändern, da ab dem 1.1.09 ein Einheitstarif für alle gesetzlichen Krankenkassen gilt. Abgrenzen können sich die gesetzlichen Krankenkassen dann nur noch, in dem sie zusätzliche Leistungen und die in aller Munde befindlichen Wahltarife anbieten. Genau hier kann einem eine Krankenversicherungsanalyse helfen, die verschiedenen Angebote miteinander zu vergleichen. Dies gilt besonders, wenn unterschiedliche zusätzliche Leistungen angeboten werden, vor allem die Absicherung für Zahnersatz sollte berücksichtigt werden.
Eine noch größere Auswahl und Möglichkeit von einer Krankenversicherungsanalyse zu profitieren, bieten einem die privaten Krankenkassen. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Versicherungsgesellschaften können schon enorm sein, daher ist eine eingehende und gründliche Recherche unerlässlich, wenn weder auf Leistung noch auf einen günstigen Beitrag verzichtet werden soll. Vor allem junge und gesunde Menschen, haben in der privaten Krankenversicherung die Möglichkeit, jeden Monat dreistellige Geldbeträge im Vergleich zu den gesetzlichen Krankenkassen zu sparen.
Als Fazit lässt sich ziehen, dass mit einer gründlich durchgeführten Krankenversicherungsanalyse, bares Geld gespart werden kann und die Leistungen erheblich ausgedehnt werden können. Dabei ist aber zu beachten, dass nicht immer das preislich günstigste Angebote, sich am Ende als das Beste Angebot herausstellt. Hier sollte immer eine realistische Abwägung zwischen Kosten und Nutzen erfolgen.
Die Krankenkassen spielen für alle gesetzlich Versicherten eine entscheidende Rolle. Muss sich doch jeder, der eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung anfängt bei einer Krankenkasse seiner Wahl versichern. Die Beiträge zur Krankenversicherung, die an die Krankenkasse entrichtet werden müssen, werden in prozentualer Höhe vom Einkommen berechnet, das heißt, wer ein geringes Einkommen hat, zahlt auch geringere Beiträge, was gerade im Rentenalter ein entscheidender Vorteil sein kann. Ähnlich wie bei den anderen Sozialbeiträgen übernimmt der Arbeitgeber auch bei den Beiträgen für die Krankenkasse die Hälfte der zu zahlenden Beiträge. Kinder und nicht erwerbstätige Mitglieder der Familie können bei den Krankenkassen beitragsfrei mitversichert werden. Ausnahmen bestehen bei Kindern nur dann, wenn der andere Elternteil nicht gesetzlich sondern privat versichert ist.
Die mehr als 200 Krankenkassen, die es in Deutschland gibt, bieten im Wesentlichen einheitliche, vom Gesetzgeber vorgeschriebene Leistungen an und haben in der freien Gestaltung nur einen ganz geringen sogenannten Ermessensspielraum. Ähnlich verhält es sich mit den Beitragssätzen. Auch hier unterscheiden sich die Sätze der Krankenkassen oft nur um ein bis drei Prozentpunkte, derzeit liegen sie um 12 Prozent bei der günstigsten Krankenkasse und bei 16 Prozent bei den teureren. Für alle Pflichtversicherten können aber diese unterschiedlichen Beitragssätze auf das Jahr gerechnet doch einige hundert Euro ausmachen, sodass viele Versicherte bei der Wahl der Krankenkasse in erster Linie die Beitragssätze vergleichen und die Leistungen sowie die Erreichbarkeit eine untergeordnete Rolle spielen.
Aufgrund der schlankeren Strukturen arbeiten Krankenkassen, die nur über das Internet oder telefonisch zu erreichen sind und über kein flächendeckendes Filialnetz verfügen kostengünstiger und bieten deshalb auch die niedrigsten Beitragssätze an.
Auch im Bereich der Krankenversicherungen hat der Kunde inzwischen die Möglichkeit, zwischen vielen Angeboten zu wählen, welche sich zum Teil in Beitragshöhe und Leistung deutlich unterscheiden. Ein Anbieter in diesem Bereich ist auch die Süddeutsche Krankenversicherung.
Die Süddeutsche Krankenversicherung bietet zum einen eine private Vollkrankenversicherung an, und zum anderen private Zusatzversicherungen für den gesetzlich Krankenversicherten als Ergänzung zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung.
Mit dem Angebot FLEXOPrivat werden im Rahmen dieser privaten Krankenversicherung natürlich hauptsächlich Selbstständige und Besserverdienende angesprochen. Arbeitnehmer können ab einem Bruttojahreseinkommen von 48.150 Euro zwischen der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung wählen. Zu den Vorteilen der Versicherung für den Versicherten zählen zum Beispiel die freie Arzt- und Krankenhauswahl, für kein zugelassenes Medikament ist eine Zuzahlung erforderlich, die privatärztliche Behandlung und auch die Erstattung hochwertiger Materialien beim Zahnersatz.
Je nachdem, welche Zusatzleistungen noch in der Krankenversicherung enthalten sein sollen, kann der Kunde zwischen den drei Varianten FLEXOtop, FELXOcomfort und FLEXObasis wählen. Als Ergänzung zur Standardvollversicherung kann hier beispielsweise die Zahlung eines Krankenhaustagegeldes oder zusätzlichem Pflegegeldes vereinbart werden.
Neben der Krankenvollversicherung bietet die Süddeutsche Krankenversicherung auch private Zusatzversicherungen für gesetzlich krankenversicherte Personen an. Hier kann der Versicherte unter verschiedenen Bausteinen wählen, welche Art von Zusatzversicherung er haben möchte.
Angeboten werden Zusatzversicherungen für das Krankenhaus, ambulante Behandlungen, Zahnersatz, Heilpraktiker, Pflegeergänzung, für das Ausland, für Kinder und das Krankentagegeld.